Lucca
Lucca ist einer der Hauptorte italienischer Kunst, bekannt auch außerhalb der nationalen Grenzen, vorallem bekannt für seinen vollständig erhaltenen Mauergürtel des XV - XVII Jahrhunderts, der sich ca. 4,450 km. rund um seine Altstadt zieht. Somit ist sie eine der 4 wichtigsten Orte der italienischen Provinz, die noch einen intakten Befestigungsmauerring besitzen, zusammen mit Ferrara, Grosseto und Bergamo; die jene Ringmauer, die in der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts in eine schöne Fußgängerzone umgewandelt wurde. So ist sie bis heute eine der besterhaltenen Mauern in Europa, auch deshalb, weil sie nie zu Verteidigungszwecken diente.
Daraus erschließt sich, dass auch das alte Zentrum der Stadt fast im Originalzustand erhalten blieb. Man kann dadurch verschiedenartige Architekturstile von Wert aufzählen, wie z.B. die zahlreichen mittelalterlichen Kirchen von bemerkenswertem architektonischem Reichtum (Lucca wird deshalb auch die Stadt der 100 Kirchen genannt, da sich in der Altstadt zahlreiche Kirchen befinden, geweihte und säkularisierte, damals und auch heute genutzt). Türme, darunter auch welche mit Glocken und monumentale Renaissancepaläste , die im Stil erhalten geblieben sind.
Die Stadt rühmt sich auch einiger beeindruckender städtischer Flächen: die wohl berühmteste ist die des Amphitheaters , gegründet auf den Ruinen eines antiken römischen Amphitheaters ist es später von dem Architekten Lorenzo Nottolini zu einem einzigartigen Bauwerk umgestaltet worden.
Die Hauptverkehrsader der Stadt ist die enge mittelalterliche Via Fillungo, die die meisten Geschäfte der Stadt bietet.
Weitere wirkungsvolle Plätze sind der Piazza San Michele, Brennpunkt der Stadt und Piazza San Martino, der religiöse Mittelpunkt der Stadt, auf dem sich der berühmte Dom der Stadt erhebt: der Dom von San Martino.
Gerade aus diesem Grund, Da Lucca sehr reich an geschichtlichen Denkmälern ist, stand vor kurzem zur Debatte, dass das historische Altstadtzentrum von Lucca, zudem auch das geschichtsträchtige Teatro del Giglio gehört, in die Liste des Weltkulturerbens den Unesco aufegnommen werden soll.








